| Ein Kleinod: Der Eichenwald in Mascherode | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Mascherode ist
gleich von zwei unterschiedlichen Baumfällaktionen betroffen.
Einerseits wurde im Oktober 2003 aufgrund einer Anwohnerbeschwerde am
Waldweg vom Schreiberkamp zum Möncheweg auf 150 m Länge eine 6 m breite
Schneise geschlagen. Andererseits wird zur Zeit im Wald, dem Landschaftsschutzgebiet
"Rautheimer Holz", eine so große
Anzahl an Bäumen gefällt wie es seit Jahrzehnten nicht der Fall war.
Aktuell:
Wir hatten hierzu eine Fachaufsichtsbeschwerde
eingereicht. Damit ist dieses Gesetz hinfällig, denn es wird erfahrungsgemäß immer dem wirtschaftlichen Aspekt (sog. geordnete Forstwirtschaft) geopfert. Inzwischen erreichte uns die offizielle Antwort. Die Bezirksregierung spricht danach der Stadt Braunschweig die
Empfehlung aus, in gleichgelagerten Fällen, auch die
Grundstückseigentümer mit einzubeziehen. Wie das konkret funktionieren
soll, wissen wir nicht, denn es handelt sich hier um
"Bauernwald", mit dem die Stadt nichts zu tun hat. Wir haken
nach! |
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Eichen und Buchen sind betroffen. Aus dem Umweltatlas
der Stadt Braunschweig geht hervor, dass Eichen in unserer Region zu den
gefährdeten Bauarten gehören. > Eichensterben In einem offenen
Brief an die Behörden sowie an die Presse informierte Frau Uhlmann die
Behörden über den Unmut der Anwohnerinnen und Anwohner. Auf ihn folgte seitens
der Presse noch keine Reaktion. Aus dem Antwortschreiben
der unteren Naturschutzbehörde geht hervor, dass erst nach diesem Brief
eine Prüfung erfolgte! zur Gegendarstellung des Artikels der BZ vom 6.1.2004 Wir haben im Rautheimer Holz die gefällten Bäume gezählt. Es sind nicht, wie im Zeitungsartikel missverständlich dargestellt, "10 Eichen" (Zitat Uhlmann), "7 Bäume" ("umgemacht" Zitat Bosse, Forstgemeinschaft Mascherode) oder "5 Eichen und 1 Pappel" (Zitat Weinreich/Costabel, siehe Brief) sondern folgende Werte - allein entlang der Waldkante - bis in die 5. Reihe sind korrekt:
Gesamt 104 Bäume. Jeder kann sich persönlich von diesen Zahlen überzeugen: Die Baumstümpfe sind überall zu sehen. Die Kronen liegen noch herum. Die zehn Eichen, von denen Frau Uhlmann sprach, standen im Umkreis von 50 m bei ihrem Wohnhaus. Das eigentlich Schöne an diesem Wald waren
immer die besonders dicken Eichen und Buchen. In den vergangenen drei
Jahren wurden die dicksten Buchen gefällt. Was in Jahrhunderten gewachsen ist,
wird in nicht einmal einem Jahrzehnt von der jetzt bewirtschaftenden Generation
vernichtet. Wasserhaushalt gestört
Die Eichen standen in den letzten Jahren aufgrund der zunehmenden Nässe im Wasser, der Waldboden war ein See. Das Wasser ergoss dann sich am Schreiberkamp Ecke Waldweg zum Bolzplatz in einen 2m breiten Bach den Kleinen Schafkamp herunter und verschwand bis zum Rohrkamp fließend in den Gullis. Die Eichen (in Bild hinter dem Container) waren die einzigen Garanten für ein schnelles Absinken des Grundwasserspiegels an dieser Stelle. Zu diesem Problem konnte bei der Stadt niemand Stellung nehmen. Bilder aus dem Rautheimer Holz:
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