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A39/Böschung in Höhe
Autohaus Voets Kann sich das Autohaus freikaufen? |
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Nun versucht das Autohaus durch "Aufforsten" den Schaden
wieder gut zu machen. Braunschweiger BürgerInnen, die noch zu Zeiten der Baumschutzsatzung Baume gefällt haben, mussten zwar auch neu pflanzen, aber trotzdem Strafe zahlen. Diese Ungleichbehandlung verletzt das Rechtsgefühl über die Maßen und ist kontraproduktiv für die Moral unter den BürgerInnen. Darüber hinaus kann von echtem Aufforsten keine Rede sein! Der Bildbericht der BZ vom 26.3.2004 belegt: Es werden zwar auch einige Bäume gepflanzt, aber, wie auf dem Bild deutlich zu sehen, sind große Mengen Zypressen gepflanzt worden, deren ökologischer Wert an dieser Stelle deutlich geringer einzuschätzen ist als der des ursprünglichen Bewuchses. Die Okkupation öffentlichen Raums zur Inszenierung des Firmenschildes und der Fahrzeuge ist ein ungeheuerlicher Vorgang! Wir fragen: Warum wird darf das Autohaus dort einen "Park" anlegen, dessen ökologischer Wert gegen NULL geht? Warum darf ein reicher Braunschweiger Geschäftsmann bestehendes Recht ungestraft brechen, einfache Leute hingegen nicht? Befinden wir uns auf dem Weg zur Bananenrepublik? Die Bürgerinitiative Baumschutz hat am 26.3.2004 Strafanzeige gegen das Autohaus Voets erstattet. Jetzt versucht das Autohaus Voets auch Schadensbegrenzung am angeschlagenen Image. In dem Reklameblättchen "der heisse Tipp", das als Einlage der BZ vom 3.4.2004 verbreitet wurde, bezeichnet Voets den Kahlschlag als "aktiven Beitrag zum Umweltschutz". Wir sagen, dass dies zum Lachen wäre, wäre es nicht zum Weinen! Leider habe das Autohaus Voets "vergessen, die hier zuständige Autobahnmeisterei zu informieren". Was von dieser Aussage zu halten ist, brauchen wir nicht zu erläutern. Gezeigt wird uns das Foto eines Baumstammes. Die darauf befindlichen Flechten sollen beweisen, dass der Baum krank ist. Hier wird jedoch die LeserInnenschaft für dumm verkauft, denn diese Flechten sind keine Krankheit, sondern kommen in der Natur überall vor und schädigen keineswegs die Flächen (auch Steine, Mauern etc.), auf denen sie sich niederlassen. "So sauber und ordentlich sah der Grünstreifen schon lange nicht mehr aus" lesen wir als Bildunterschrift unter dem Foto, das die Neuanpflanzungen zeigt. Wirklich geschützte Umwelt ist jedoch niemals sauber und ordentlich! Diese Fläche ist biologisch so gut wie tot und wird es auch bleiben, wenn weiter auf dieser öffentlichen Fläche nur nach dem Willen des Autohaus Voets "verfahren" wird. Weitere Informationen folgen.
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